Sanbô Kyôdan

Sanbo Kyodan

Bodhisattva Maitreya
(jap. Miroku, wörtl. “Der Liebende”)

Uta Dreisbach lehrt in der Tradition des
Sanbô Kyôdan (”Schule der Drei Kostbarkeiten”).

Sanbô Kyôdan

ist eine relativ junge japanische Zen-Vereinigung.
In ihrer Meditationspraxis und in der Heranbildung ihrer Lehrer aber
folgt sie den beiden großen, alten Zen-Traditionen Soto und Rinzai:
sie pflegt sowohl die Übung des stillen Nur-Sitzens (”Shikantaza”)
als auch die Übung mit Koans.
Vom japanischen Staat wurde sie 1954 offiziell als eigenständige
Zen-Linie anerkannt.

Ihr Charakteristikum im Vergleich zu anderen Zenschulen:

San-un-Zendo

San-un-Zendo in Kamakura

Sie hat die Zenpraxis losgelöst aus der bis dahin üblichen Verquickung mit der buddhistischen Religion und mit dem Leben in einem Kloster. Das Oberhaupt des Sanbô Kyôdan ist kein Mönch, sondern ein Laie. Und unterweisen lassen kann sich jeder und jede – gleich welcher Nationalität, Weltanschauung oder Konfession. Einzig die persönliche Entschlossenheit zählt.
Zen ist keine Religion, keine Philosophie, keine Technik, sondern ein Übungs- und Erfahrungsweg.
“Sich unterweisen lassen” meint: sich unter Führung eines autorisierten Lehrers mit Entschlossenheit und Hingabe diesem Weg widmen.

Hauptsitz der Schule

Zenlehrer

Treffen der 1.Generation von Sanbo Kyodan-Zenlehrern
mit dem derzeitigen Abt der Schule
Yamada Ryoun Roshi 2003 in Würzburg

ist das San-un-Zendo (”Drei-Wolken-Zendo”) in Kamakura/Japan.
Außerhalb Japans zählt der Sanbô Kyôdan heute über 50 Lehrende.

HOCK DICH HIN
UND ÜBERLASS DICH
EINFACH
OHNE ALLE KÜNSTLICHKEIT
MIT LEIB UND SEELE
DEM WIRKEN DES WEGES
(Dogen Zenji, 13. Jh.)

Mehr über den Sanbô Kyôdan unter www.sanbo-zen.org