<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Ziehende Wolke</title>
	<atom:link href="http://www.ziehende-wolke.de/index.php/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ziehende-wolke.de</link>
	<description>Zengemeinschaft</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 22:11:46 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Tautropfen</title>
		<link>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/02/24/tautropfen-1/</link>
		<comments>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/02/24/tautropfen-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 11:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tautropfen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ziehende-wolke.de/wordpress/index.php/2008/02/24/seite-1/</guid>
		<description><![CDATA[
Tautropfen


Bodhisattva Maitreya(jap. Miroku, wörtl. &#8220;Der Liebende&#8221;)


Ein Tautropfen entsteht scheinbar aus dem Nichts und vergeht
wie nie gewesen. In der zerbrechlich kurzen Spanne seines Daseins aber spiegelt er die ganze Welt in kristallener Klarheit. Die kurzen Texte auf dieser Seite mögen dem Leser zu Tautropfen werden und zur Motivation auf dem Übungsweg.


Zum Jahresbeginn 2012
Der Schatten des Bambus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tautropfen">
<h2>Tautropfen</h2>
<div class="right" style="width:150px;margin-top:-110px">
<p><img src="/images_wp/tautropfen-o-r.jpg" alt="Bodhisattva Maitreya" /></p>
<p>Bodhisattva Maitreya<br />(jap. Miroku, wörtl. &#8220;Der Liebende&#8221;)</p>
</div>
<div class="tau">
Ein Tautropfen entsteht scheinbar aus dem Nichts und vergeht<br />
wie nie gewesen. In der zerbrechlich kurzen Spanne seines Daseins aber spiegelt er die ganze Welt in kristallener Klarheit. Die kurzen Texte auf dieser Seite mögen dem Leser zu Tautropfen werden und zur Motivation auf dem Übungsweg.
</div>
<p><!-- Neue Texte direkt unterhalb dieses Abschnittes einfügen --><br />
<strong>Zum Jahresbeginn 2012</strong></p>
<p>Der Schatten des Bambus fegt die Stufen,<br />
doch der Staub rührt sich nicht.<br />
Die Scheibe des Mondes zieht über den Teich,<br />
doch das Wasser zeigt keine Spur.<br />
Obwohl das Wasser rasch fließt,<br />
ist die Landschaft stets ruhevoll.<br />
Obwohl immer wieder Blüten fallen,<br />
ist das Herz ganz von selbst in Frieden.<br />
Würden die Menschen diese Gedanken beherzigen,<br />
entsprechend reagieren und Äusserem begegnen –<br />
wie frei wären sie doch an Leib und Herz.<br />
<strong>(aus dem Saikontan des Weisen Hung Ying-ming aus dem 16.Jh.)</strong></p>
<div class="abstand_text3" style="margin-bottom:50px">
<strong>Als ich mich selbst zu lieben begann&#8230;</strong></p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,<br />
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin<br />
und dass alles, was geschieht, richtig ist –<br />
von da an konnte ich ruhig sein.<br />
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid<br />
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.<br />
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen<br />
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.<br />
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,<br />
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.<br />
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,<br />
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,<br />
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.<br />
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,<br />
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen<br />
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.<br />
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,<br />
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,<br />
so habe ich mich weniger geirrt.<br />
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben<br />
und mich um meine Zukunft zu sorgen.<br />
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,<br />
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.</p>
<p>Als ich mich zu lieben begann,<br />
da erkannte ich, dass mich mein Denken<br />
armselig und krank machen kann.<br />
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,<br />
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.<br />
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.</p>
<p>Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,<br />
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,<br />
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander<br />
und es entstehen neue Welten.<br />
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !<br />
<strong>Charlie Chaplin</strong>
</div>
<p>Mein bisschen Freude vergeht oft,<br />
weil ich auf eine größere oder mehr Freude aus bin;<br />
dabei war das &#8220;bisschen Freude&#8221; schon die ganze Freude.<br />
<strong>Peter Handke</strong></p>
<div class="abstand_text3" style="margin-bottom:50px">
<strong>Mutter Teresa</strong> wurde einmal von einem Journalisten gefragt,<br />
was sich ihrer Meinung nach<br />
in dieser krisengeschüttelten Welt<br />
als erstes ändern müsse.<br />
Ihre Antwort war: &#8220;Sie und ich&#8221;.
</div>
<p><strong>Ein Lächeln zum Weiterreichen</strong><br />
Pummerer, in morgendlich heiterer Ruh,<br />
lächelte seinem Nachbarn Mommer zu.<br />
Dieser, durch das Lächeln ebenfalls heiter,<br />
gab es an den Straßenbahnfahrer weiter,<br />
der an die kleine Verkäuferin<br />
und die<br />
an Herrn Degenhardt von der Drogerie,<br />
dieser an Schwester Elke vom Kinderhort,<br />
diese an die Toilettenfrau - - - und so fort.<br />
So kam es schließlich irgendwann<br />
spätnachmittags am Schillerplatz an<br />
bei einem im Augenblick traurig-tristen<br />
durch das Lächeln jedoch erheiterten Polizisten,<br />
so dass der, als Pummerer den Verkehr blockierte,<br />
den Verstoß nur mit einem Lächeln quittierte.<br />
<strong>Otto Heinrich Kühner</strong></p>
<div class="abstand_text3" style="margin-bottom:50px">
Wir brauchen keine<br />
anderen Welten,<br />
wir brauchen Spiegel.<br />
<strong>Stanislaw Lem (1921-2006)</strong></div>
<p><strong>Die sieben Todsünden unserer Zeit</strong><br />
Reichtum ohne Arbeit<br />
Genuss ohne Gewissen<br />
Wissen ohne Charakter<br />
Geschäft ohne Moral<br />
Wissenschaft ohne Menschlichkeit<br />
Religion ohne Opfer<br />
Politik ohne Prinzipien<br />
<strong>Mahatma Gandhi</strong></p>
<div class="abstand_text3" style="margin-bottom:50px">
<strong>Neujahr 2010</strong><br />
Auch am Neujahrstag<br />
dreht die Erde sich herum -<br />
auch am Neujahrstag<br />
<strong>Wafu</strong></div>
<div style="margin-bottom:50px"><strong>Ein etwas anderer Rückblick auf 2009</strong><br />
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;  Sie haben meine Phantasie beflügelt.<br />
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten; Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.<br />
Ich danke allen, die mich belogen haben; Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.<br />
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben; Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.<br />
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben; Sie haben meinen Mut geweckt.<br />
Ich danke allen, die mich verlassen haben; Sie haben mir Raum gegeben für Neues.<br />
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben; Sie haben mich wachsam werden lassen.<br />
Ich danke allen, die mich verletzt haben; Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.<br />
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben. Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.<br />
Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin; Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.<br />
<strong>Paulo Coelho</strong></div>
<div class="abstand_text3">
<strong>Winter</strong><br />
Kein Himmel<br />
keine Erde - aber immer noch<br />
fallen Schneeflocken<br />
<strong>Hashin</strong></p>
<p>Ein Schneekristall lag<br />
mir auf der Hand, ewig schön<br />
eine Sekunde<br />
<strong>Josef Guggenmos</strong></div>
<div style="margin-bottom:50px">
<strong>Vollmond</strong><br />
Ein Mond<br />
scheint<br />
aus jedem Teich;<br />
in jedem Teich<br />
der eine<br />
Mond<br />
<strong>Soiku Shigematsu</strong></div>
<div class="abstand_text3">
<strong>MAI-HAIKU</strong></p>
<p>Ohne Gedanken<br />
wandelt sich Nachbars Garten<br />
in ein sattes Grün<br />
<strong>William J. Higginson</strong></div>
<div class="abstand_text3">
Welch Baumes Blüte<br />
diesen Duft verströmt,<br />
ist mir nicht bekannt<br />
<strong>Basho</strong></div>
<div class="abstand_text3">
Wolken wie<br />
Feuerbündel<br />
- Magnolienblüten<br />
<strong>Asuka Nomiyama</strong></div>
<div class="abstand_text3">
Im Mairegen:<br />
Selbst ein namenloser Bach<br />
flößt uns Schrecken ein<br />
<strong>Buson</strong></div>
<div class="abstand_text1" style="margin-bottom:30px">
&#8220;Was brachte euch die Erleuchtung?&#8221;<br />
&#8220;Freude!&#8221;<br />
&#8220;Und was ist Freude?&#8221;<br />
&#8220;Die Erkenntnis, daß alles zu verlieren<br />
nichts weiter bedeutet als<br />
ein Spielzeug verloren zu haben&#8221;.<br />
<strong>Anthony de Mello</strong></p>
<p>Der wahrhaft Edle predigt nicht, was er tut,<br />
bevor er nicht getan hat, was er predigt.<br />
<strong>Konfuzius</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben:<br />
entweder so, als wäre nichts ein Wunder,<br />
oder so, als wäre alles eines.<br />
Ich glaube an Letzteres.<br />
<strong>Albert Einstein</strong></div>
<div class="abstand_text1">
<em>Beim Sitzen nur sitzen<br />
beim Essen nur essen<br />
beim Sprechen nur sprechen<br />
beim Lachen nur lachen<br />
dann üben Sie Zen </em><br />
<strong>Nagaya Roshi</strong>
</div>
<div class="abstand_text2">Ich habe fünfundvierzig Jahre Zen geübt,<br />
jetzt weiß ich wie schmutzig ich bin.<br />
<strong> Nagaya Roshi</strong></div>
<p>Wir müssen uns zuerst sammeln,<br />
bevor wir helfen können.<br />
<strong>Nagaya Roshi</strong></p>
<p>Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge<br />
<strong>Chinesisches Sprichwort</strong></p>
<p>Der Mensch blickt in der Zeit zurück<br />
und sieht: sein Unglück war sein Glück<br />
<strong>Eugen Roth</strong></p>
<p>DAS UNSAGBARE VERBIETET NICHTSSAGENDES<br />
<strong>Jörg Splett</strong></p>
<p>Ein junger Mann hatte sich auf der Suche nach dem WEG tief im Wald verirrt.<br />
Plötzlich hörte er nicht weit entfernt ein leises Plätschern und entdeckte eine Quelle.<br />
Glücklich folgte er dem Bächlein, das sich aus dieser Quelle ergoß;<br />
denn er hoffte, es werde doch irgendwann den Wald verlassen und in einen Fluß münden.<br />
Dort müßten Menschen anzutreffen sein, die ihm sicher weiterhelfen könnten.<br />
Tatsächlich stand er nach langem Marsch am Ufer eines Flusses.<br />
Und tatsächlich war jenseits gerade ein alter Mann damit beschäftigt, Schwemmholz einzusammeln.<br />
&#8220;He du&#8221;, rief er dem Alten zu, &#8220;kannst du mir sagen, wie ich auf die andere Seite komme?&#8221;<br />
Nach einer kurzen Weile rief der zurück: &#8220;Du  b i s t  auf der anderen Seite!&#8221; &#8212;&#8211;<br />
Ein <strong>fernöstliches Sprichwort </strong> sagt:<br />
&#8220;Du kommst erst dann auf der anderen Seite an,<br />
wenn du erkennst, daß es keine andere gibt&#8221;</p>
<p>Selbst wenn du so viele Bücher verschlingst,<br />
wie es Sandkörner im Ganges gibt,<br />
das ist doch alles nicht so viel wert<br />
wie das wirkliche Erfassen eines einzigen Zen-Verses.<br />
Wenn du das Geheimnis wissen möchtest,<br />
hier ist es:<br />
Alle Dinge sind im Herzen.<br />
<strong>Ryokan</strong></p>
<div class="abstand_text2">Wunder stehen nicht im Widerspruch zur Natur,<br />
sondern im Widerspruch zu unserem Wissen von der Natur.<br />
<strong> Augustinus</strong></div>
<p><em>Der Ärger ist eine Flamme im Herzen,<br />
die leicht ein ganzes Kloster niederbrennt.<br />
Du willst dem Bodhisattva-Weg folgen?<br />
Versöhnlichkeit bewahrt dein Wahres Herz!</em><br />
<strong> Hanshan</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Wer mit den Menschen reden will, ohne mit Gott zu reden,<br />
dessen Wort vollendet sich nicht.<br />
Wer aber mit Gott reden will, ohne mit den Menschen zu reden,<br />
dessen Wort geht in die Irre.<br />
<strong>Martin Buber</strong></div>
<p><em>BAUMZEIT<br />
die Eiche steht<br />
an ihrer Stelle<br />
steht die Zeit<br />
</em></p>
<p>LEERER SPIEGEL<br />
Nichts spiegelt sich<br />
im Wasser<br />
als ich</p>
<div class="abstand_text1">
Wenn du deine Kinder lehrst, etwas zu erreichen,<br />
werden sie niemals zufrieden sein.<br />
Wenn du sie Zufriedenheit lehrst,<br />
werden sie auf ganz natürliche Weise<br />
alles Erreichbare erreichen.<br />
<strong>aus: William Martin &#8220;Das Tao Te King für Eltern&#8221;</strong>
</div>
<div class="right" style="width:200px;">
<p><img src="/images_wp/garten.jpg" alt="Hotei" /></p>
<p>Hotei</p>
</div>
<p>Jeder Tag bringt<br />
mehr Fakten,<br />
mehr Krimskrams,<br />
mehr Aktionen,<br />
mehr Wünsche<br />
und mehr Verwirrung.<br />
<br />
Deine Aufgabe liegt im Reduzieren.<br />
Versuche jeden Tag, etwas zu entfernen,<br />
zu klären,<br />
zu vereinfachen.<br />
Die Weisheit der Gesellschaft lautet „mehr”<br />
und die Verwirrung wächst.<br />
Die Weisheit des TAO lautet „weniger”<br />
und die Gelassenheit kehrt ein.<br />
<strong>William Martin</strong></p>
<p>&#8220;ABBA PIOR&#8221;, SO SPRACH ABBA POIMEN,<br />
&#8220;MACHTE AN JEDEM TAG EINEN GANZ NEUEN ANFANG&#8221;.<br />
<strong>aus &#8220;Den Wüstenvätern&#8221;</strong></p>
<p>Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg.<br />
Was wir Weg nennen,<br />
ist Zögern.<br />
<strong>Franz Kafka</strong></p>
<p>Ohne ein sehr langes Training und schier unerträglich harte Arbeit kann der höchste, geheimnisvolle Buddha-Weg nicht beschritten werden.<br />
Niemals kann man ES erreichen mit Eigendünkel, schwächlicher Tugend,<br />
oberflächlicher Weisheit und halbherzigem Einsatz.<br />
<strong>Bodhidharma</strong></p>
<p>Ich kümmere mich nicht mehr den ganzen Tag um Erleuchtung,<br />
und daher wache ich am Morgen ausgeschlafen auf.<br />
<strong>Bankei</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Absichtslos laden die Blüten den Schmetterling ein;<br />
Absichtslos besucht der Schmetterlig die Blüten.<br />
Wenn die Blume blüht, kommt der Schmetterling;<br />
Wenn der Schmetterling kommt, blüht die Blume.<br />
Ich &#8220;weiß nichts&#8221; von anderen,<br />
Die anderen &#8220;wissen nichts&#8221; von mir.<br />
Nichts-wissend voneinander<br />
Folgen wir natürlich dem WEG.<br />
<strong>aus: Ryokan, Eine Schale – ein Gewand</strong>
</div>
<p>Es fällt beizeiten<br />
so leicht und mühelos<br />
vom Mohn die Blüte&#8230;<br />
<strong>Etsujin</strong></p>
<div class="abstand_text1">
DAS GELÜBDE DER MENSCHHEIT<br />
Besänftigt und gefaßt<br />
laßt uns erwachen zum wahren Selbst,<br />
völlig Erbarmende werden,<br />
völlig unsere Fähigkeiten nützen,<br />
wie immer es unserer Berufung entspricht;<br />
das Leiden erkennen<br />
von Menschen und Gesellschaft<br />
und die Wurzeln des Leidens;<br />
die richtige Richtung erfassen,<br />
wohin die Geschichte gehen soll.<br />
<br />
Wir reichen einander die Hände,<br />
miteinander verwandt,<br />
weit jenseits der Unterschiede<br />
von Rasse, Nation und Klasse;<br />
laßt uns voll Mitgefühl geloben,<br />
daß wir unser tiefes Verlangen verwirklichen<br />
und eine Welt gestalten,<br />
in der alle leben können<br />
in Wahrheit und Fülle.<br />
<strong>Shin&#8217;ichi Hisamatsu</strong>
</div>
<p>Wer sich im Zen schult, soll 24 Stunden am Tag innerlich still sein. Wenn du nichts zu tun hast, so übe das Sitzen in Stille, laß den Geist wach und den Körper in Ruhe sein.<br />
Bist du darin gründlich geübt, werden Körper und Geist ganz ohne Zutun friedlich und in Ruhe sein, und nun hat dein Zen Richtung gewonnen.<br />
<strong>Meister Dahui</strong></p>
<p>Schüler:     &#8220;Ich erbitte eure Belehrung, Meister.&#8221;<br />
Meister:     &#8220;A B C D E.&#8221;<br />
Schüler:     &#8220;Das verstehe ich nicht.&#8221;<br />
Meister:     &#8220;F G H I J K.&#8221;</p>
<p>Ein Mönch fragte einst den Meister: &#8220;Alle staubigen Gedanken und irrigen Meinungen sind schwer zu unterdrücken. Wie soll ich sie unterdrücken?&#8221;<br />
Der Meister: &#8220;Der Versuch als solcher ist schon ein staubiger Gedanke.&#8221;</p>
<p><em>Halte dein Herz rein und offen,<br />
Und du wirst niemals gebunden sein.<br />
Doch ein einziger aufwühlender Gedanke<br />
Erzeugt zehntausend quälende Verwirrungen.<br />
Laß dich von unzähligen Dingen fesseln,<br />
Und du gehst tiefer und tiefer in die Irre.<br />
Wie schmerzlich doch, Menschen zu sehen,<br />
So völlig verstrickt in sich selbst.</em><br />
<strong>Ryokan</strong></p>
<p>Einem, der ihn brach,<br />
schenkt er dennoch seinen Duft –<br />
Pflaumenblütenzweig!<br />
<strong>Kago no Chiyo</strong></p>
<div class="abstand_text2">Im Grunde ist da kein anderer, kein Ich, kein gewöhnlich, kein heilig, kein Geist, kein Buddha, kein Ding, kein Zen, kein Wunder. Nur durch einen Augenblick<br />
subjektiven Unterscheidens, des Anhaftens und Zurückweisens wachsen plötzlich<br />
lauter Hörner an deinem Kopf, und du wirst von den 10.000 Dingen unentwegt<br />
hierhin und dahin gezerrt und kannst nicht frei und unabhängig sein.<br />
<strong>Meister Yuansou</strong>
</div>
<p>Das Meer auszutrinken und einen Berg auf den Kopf zu stellen, das ist für<br />
Zenübende etwas ganz Gewöhnliches.<br />
<strong>Meister Huanglong</strong></p>
<p>Wenn euch jemand bittet, euer wahres Selbst zu zeigen, dann müsst ihr imstande<br />
sein, einen Schreibstift hochzuhalten und zu sagen: &#8220;Das bin ich!&#8221;<br />
<strong>Yamada Koun Roshi</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Ein Mönch fragt Meister Joshu: &#8220;Ist derjenige, der über gut und schlecht hinaus<br />
ist, befreit oder nicht?&#8221;<br />
Joshu antwortete: &#8220;Er ist nicht befreit&#8221;.<br />
&#8220;Warum nicht?&#8221;<br />
&#8220;Weil er innerhalb von gut und böse ist&#8221;.
</div>
<p>Meister Sengai, gefragt, worin das Glück des Lebens bestehe, sagte: &#8220;Der Vater<br />
stirbt, der Sohn stirbt, der Enkel stirbt&#8221;.<br />
&#8220;Das soll Glück bedeuten?&#8221;<br />
&#8220;Ja&#8221;, sagte Sengai, &#8220;oder wäre es besser, dein Sohn stürbe vor dir oder dein<br />
Enkel vor deinem Sohn? Das Leben hat seinen Gang, und mitzugehen ist Glück.&#8221;</p>
<p>Es müßte Zeitungen geben, die immer das mitteilen, was nicht ist:<br />
Keine Cholera! Kein Krieg! Keine Revolution! Keine Missernte!<br />
Die tägliche Freude über die Abwesenheit großer Übel würde zweifellos<br />
die Menschen fröhlicher machen.<br />
<strong>Christian Morgenstern</strong></p>
<div class="abstand_text3">
DAS  84. PROBLEM<br />
Einst kam ein Mann zu Buddha. Wie wir auch hatte er einige Probleme in seinem Leben und hoffte, Buddha könne ihm helfen.<br />
Er erzählte, daß er Bauer sei, ein guter Bauer, aber manchmal würde es einfach nicht genug regnen. „Letztes Jahr sind wir fast verhungert deshalb!“<br />
Buddha hörte dem Mann voll Mitleid zu.<br />
„Ich habe auch einige Probleme mit meiner Familie“, sagte der Mann. „Meine Frau ist eine gute Frau, aber manchmal keift sei schrecklich, und dann verliere ich meine Geduld, und wir streiten heftig.<br />
Und dann habe ich eine Bruder, der versucht sich immer wieder Geld zu borgen, aber er ist nicht bereit, mir bei der Ernte zu helfen. Manchmal bin ich darüber so wütend, daß wir uns schlagen.<br />
Und dann ist da noch das Problem meiner&#8230;..“<br />
<br />
Der Mann fuhr in dieser Weise fort, seinen Ärger und noch weitere Probleme auszubreiten. Als er schließlich genug Dampf abgelassen hatte, schaute er Buddha fragend an: „Und jetzt?“<br />
Buddha antwortete: „Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen.“<br />
„Was soll das heißen, du kannst mir nicht helfen?“<br />
„Jedermann hat Probleme“ entgegnete Buddha, in der Tat, wir alle haben 83 Probleme. Du hast 83 Probleme, ich habe 83 Probleme, und daran können weder du noch ich etwas ändern. Wenn du fest an deinen Problemen arbeitest, kann es sein, daß du einmal eines lösen kannst. Aber sobald du es gelöst hast, wird sich ein anderes erheben. Du bemühst dich, das Regenproblem zu lösen; du hast einen Weg gefunden die Felder zu bewässern, wunderbar. Schon aber kommt der Monsun und überflutet deine Felder und spült das Getreide fort. Beim besten Willen kann ich dir bei deinen Problemen nicht helfen.“<br />
<br />
„Ich dachte, du könntest jedem helfen. Für wen ist denn dann Deine Lehre gut?“<br />
Buddha sagte: „Es kann sein, daß sie dir durch das 84. Problem hilft!“<br />
„Das 84. Problem? Ich dachte, es gibt nur 83. Was ist denn das 84. Problem?“<br />
„Das 84. Problem ist, daß du keine Probleme haben willst!“<br />
<strong>von Clark Rattcliff, veröffentlicht in: Newsletter der Honolulu Diamond Sangha</strong>
</div>
<p><strong>TAO TE KING</strong> Nr. 24<br />
<em>Wer auf Zehenspitzen steht,<br />
steht nicht fest.<br />
Wer vorauseilt,<br />
kommt nicht weit.<br />
Wer sich hervortun will,<br />
verdunkelt sein eigenes Licht.<br />
Wer sich selbst erklärt,<br />
weiß nicht, wer er wirklich ist.<br />
Wer Macht über andere ausübt,<br />
kennt seine innere Kraft nicht.<br />
Wer sich an seine Arbeit klammert,<br />
kann nichts von Dauer schaffen.<br />
Wenn du im Einklang mit dem TAO leben willst,<br />
tu, was zu tun ist, dann lass los.</em></p>
<p><strong>Lehren der Meister</strong><br />
Das Leben des Menschen hat seine Wechselfälle. Es ist nicht notwendig, das Handeln abzulehnen und die Stille zu suchen – mach dich einfach innerlich leer und bring dich in Übereinstimmung mit dem Äußeren. Dann wirst du auch im hektischen Treiben der Welt in Frieden sein.</p>
<p>Das ist alles<br />
Ein Meister der Teezeremonie hatte einen Amerikaner zu Gast. Der Meister hatte ihm den Tee bereitet, beide tranken, dann sagte der Amerikaner: &#8220;Nun erklären Sie mir doch bitte ganz genau, wie und warum alles so gemacht werden muß, wie Sie es gerade getan haben.&#8221;<br />
Der Meister darauf: &#8220;Hat Ihnen der Tee geschmeckt?&#8221;<br />
Der Amerikaner: &#8220;Oh, ausgezeichnet!&#8221;<br />
&#8220;Das ist alles&#8221; erwiderte der Meister.</p>
<p>Wenn Seele still, ganzer Mensch still. Dann Weltfrieden.<br />
<strong>Nagaya Roshi</strong></p>
<p>Für den Frühling ist alles bereit: der Mond und der Pflaumenbaum<br />
<strong>Basho</strong></p>
<div class="right" style="width:180px;">
<p><img src="/images_wp/daibutsu.jpg" alt="Daibutsu" /></p>
<p>Statue des sitzenden Buddha in Kamakura</p>
</div>
<p>Versage dir nicht das Glück des heutigen Tages;<br />
an der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei!<br />
<strong>Sirach 14,14</strong></p>
<p>Im Zen ist es erforderlich, den Geist zu öffnen und<br />
falsches Erkennen und falsche Anschauungen abzulegen.<br />
Wenn nichts an deinem Geist hängenbleibt und du ganz ledig hindurchkommst,<br />
kann das Werk der Verfeinerung beginnen.<br />
<strong>Meister Yuanwu</strong></p>
<p>Je stärker das Bewußtsein verfeinert wird,<br />
desto größer wird seine Übereinstimmung mit der natürlichen Welt.<br />
<strong>XIV. Dalai Lama</strong></p>
<p>Zum Neuen Jahr<br />
So sollst du die flüchtige Welt betrachten:<br />
Ein Stern in der Morgendämmerung,<br />
eine Luftblase im Fluss,<br />
ein Blitz in einer Sommerwolke,<br />
ein flackerndes Licht, ein Phantom, ein Traum.<br />
<strong>aus dem Diamant-Sutra</strong></p>
<p>Auch am Neujahrstag<br />
dreht die Erde sich herum -<br />
auch am Neujahrstag<br />
<strong>Wafu</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Es will mir jedoch scheinen,<br />
daß es in unserer Weltstunde<br />
überhaupt nicht darauf ankommt,<br />
feste Lehre zu besitzen,<br />
sondern darauf,<br />
ewige Wirklichkeit zu erkennen<br />
und aus ihrer Kraft<br />
gegenwärtiger Wirklichkeit<br />
standzuhalten.<br />
Es ist in dieser Wüstennacht<br />
kein Weg zu zeigen.<br />
Es ist zu helfen,<br />
mit bereiter Seele zu beharren,<br />
bis der Morgen dämmert<br />
und ein Weg sichtbar wird,<br />
wo ihn niemand ahnte.<br />
<strong>aus: Martin Buber, Gog und Magog, 1943</strong>
</div>
<p>Wer das Lernen praktiziert,<br />
Der gewinnt von Tag zu Tag hinzu.<br />
Wer sich übt auf dem WEG,<br />
Der verliert von Tag zu Tag.<br />
Er verliert – und verliert selbst noch das Verlieren,<br />
Bis er anlangt beim Nichttun,<br />
In dem nichts ungetan bleibt.<br />
<strong>Laotse</strong></p>
<p>Mit 24 Jahren ging Dogen nach China, um dort das wahre Zen zu suchen. Aber er fand es nicht. An einem heißen Sommertag, als er schon Vorbereitungen für die Rückreise nach Japan traf, sah er vor einem kleinen Tempel einen alten Mönch sitzen, der damit beschäftigt war, Pilze zum Trocknen auszulegen. Es war wirklich glühend heiß, deshalb fragte Dogen: &#8220;Warum arbeitet Ihr so schwer? Ihr seid ein alter Mönch, und noch dazu ein Würdenträger. Warum fordert man nicht die jungen Mönche auf, diese Arbeit zu verrichten? Und weil es heute so heiß ist, warum wartet man nicht einen milderen Tag ab?&#8221;<br />
&#8220;Ihr kommt aus Japan&#8221;, antwortete der alte Mönch, &#8220;Ihr scheint mir ein gutmütiger junger Mann zu sein. Ihr kennt den Buddhismus, aber Ihr kennt noch nicht das Wesen des Zen. Ein anderer ist nicht ich, und ich bin nicht ein anderer. Ein anderer kann nicht die Erfahrung meiner Handlung machen. Wenn ich nicht selbst übe, kann ich nicht verstehen. Ich muß meine eigene Erfahrung des Pilzetrocknens machen. Außerdem muß ich sie hier und jetzt machen; denn dazu muß es heiß und trocken sein, und das ist es heute.&#8221;</p>
<p><em>Diese Welt der Tautropfen.<br />
Es mag ein Tautropfen sein<br />
und dennoch - dennoch.</em><br />
<strong>Issa</strong></p>
<div class="abstand_text2">
Achte auf deine Gedanken,<br />
denn sie werden Worte.<br />
Achte auf deine Worte,<br />
denn sie werden Handlungen.<br />
Achte auf deine Handlungen,<br />
denn sie werden Gewohnheiten.<br />
Achte auf deine Gewohnheiten,<br />
denn sie werden dein Charakter.<br />
Achte auf deinen Gedanken,<br />
denn er wird dein Schicksal.<br />
<strong>Talmud</strong>
</div>
<p>Die Dinge haben nur das Gewicht, das wir ihnen geben.<br />
<strong>Calvino</strong></p>
<p>Wenn Buddha nicht gesucht wird, gibt es keinen Buddha, der zu finden wäre.<br />
<strong>Huang-po</strong></p>
<p>Worauf ich euch hinweise, ist nur dies:<br />
Laßt euch nicht von anderen irremachen. Handelt, wenn es für euch erforderlich ist, ohne Zögern und Zweifel.<br />
Die heutigen Menschen können das nicht - woran gebricht es ihnen? Es gebricht ihnen an Selbstvertrauen.<br />
Wenn ihr euch nicht selbst vertrauen könnt, werdet ihr kopflos: ihr rennt allen möglichen Dingen nach und laßt euch von ihnen beeinflussen. So könnt ihr eure Unabhängigkeit nicht bewahren.<br />
Wer sich wahrhaft schult, soll echtes, wahres Sehen und Verstehen suchen. Dann seid ihr frei, zu gehen oder zu bleiben.<br />
Ihr braucht keine Wunder zu suchen, denn Wunder kommen von selbst.<br />
<strong>Meister Rinzai</strong></p>
<p>Es geht nicht darum, ein fertiges Produkt vor uns hingestellt zu bekommen, sondern jeweils so viel, daß wir einen Weg gehen und darin selber etwas zum Geheimnis und zur Größe der Welt beitragen können. Ich würde sagen, es ist uns genug gegeben, um leben zu können. Und die Grenze unseres Erkennens ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Geschenk. Es führt uns in das Abenteuer des Weitergehens, des Erlernens hinein, in dem unsere Maße wachsen.<br />
<strong>Joseph Kardinal Ratzinger</strong></p>
<p>Tag für Tag prüfen die Priester genauestens das Dharma,<br />
Unaufhörlich rezitieren sie vertrackte Sutren.<br />
Doch zuvor hätten sie lernen sollen, zu lesen<br />
in den Liebesbriefen von Wind, Regen, Schnee und Mond.<br />
<strong>Ikkyu Shjun</strong></p>
<div class="abstand_text1">
Mögen deine Worte passend und mäßig sein,<br />
klar und angenehm,<br />
in leisem und ruhigem Tonfall gesprochen,<br />
und mögen sie weder Haß noch Begierde zum Ausdruck bringen.<br />
<strong>Shantideva</strong>
</div>
<div class="abstand_text2">
ZU GUTER LETZT<br />
<br />
Als Kind wusste ich:<br />
Jeder Schmetterling<br />
den ich rette<br />
jede Schnecke<br />
und jede Spinne<br />
und jede Mücke<br />
jeder Ohrwurm<br />
und jeder Regenwurm<br />
wird kommen und weinen<br />
wenn ich begraben werde<br />
<br />
Einmal von mir gerettet<br />
muß keines mehr sterben<br />
Alle werden sie kommen<br />
zu meinem Begräbnis<br />
<br />
Als ich dann groß wurde<br />
erkannte ich:<br />
Das ist Unsinn<br />
Keines wird kommen<br />
ich überlebe sie alle<br />
<br />
Jetzt im Alter<br />
frage ich: Wenn ich sie aber<br />
rette bis ganz zuletzt<br />
kommen doch vielleicht zwei oder drei?<br />
<br />
<strong>Erich Fried</strong>
</div>
<p>Aus dem Besitzenwollen entsteht Mangel,<br />
aus dem Nichtanhaften entsteht Zufriedenheit.<br />
<strong>Kalu Rinpoche</strong></p>
<p>Wenn das Herz sich als erregt erweist,<br />
als spöttisch, stolz, überheblich,<br />
anklagend, gehässig, arglistig, lobhungrig,<br />
verächtlich, grob, zänkisch,<br />
dann gilt es unbeweglich zu verharren wie ein Holzklotz.<br />
<strong>Shantideva</strong></p>
<p><em>Was gibt es zu gewinnen?<br />
Was gibt es zu verlieren?<br />
Wenn wir es gewinnen,<br />
war es schon von Anfang an da.<br />
Wenn wir es verlieren,<br />
ist es ganz in der Nähe verborgen.</em><br />
<strong>Ryokan</strong></p>
<div class="abstand_text3">
Der Pfarrer von St. Lamberti in Münster soll das Jahr 1883 in seiner Gemeinde mit<br />
folgendem Gebet begonnen haben:<br />
Herr, setze dem Überfluß Grenzen und laß die Grenzen überflüssig werden.<br />
Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.<br />
Nimm den (Ehe-)Frauen das letzte Wort und erinnere die (Ehe-)Männer an ihr erstes.<br />
Schenke unseren Freunden Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.<br />
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.<br />
Gib den Regierenden besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung.<br />
Herr, sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort!
</div>
<div class="abstand_text3">
Was siehst du?<br />
Der heilige Jakob war mit einem Schüler unterwegs in den Bergen.<br />
Als es dämmerte, errichteten sie ihr Zelt und fielen müde in den Schlaf.<br />
Vor dem Morgengrauen wachte Jakob auf und weckte seinen Schüler.<br />
„Öffne deine Augen“, sagt er, „und schau auf zum Himmel. Was siehst du da?“<br />
„Ich sehe Sterne, Vater“, antwortete der schlaftrunken. „Unendlich viele Sterne“.<br />
„Und was sagt dir das?“, fragte Jakob.<br />
Der Schüler dachte einen Augenblick nach.<br />
„Daß Gott, der Herr, das große Weltall mit all seinen Sternen geschaffen hat. Ich schaue hinauf in den Himmel und fühle mich dankbar und demütig angesichts dieser unendlichen Welten. Wie klein ist doch der Mensch, und wie wunderbar sind die Werke Gottes.“<br />
„Ach, Junge“, stöhnte Jakob. „Mir sagt es, daß jemand unser Zelt gestohlen hat!“
</div>
<div class="abstand_text1">
Rezept<br />
Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird ein jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird das Ganze sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit einem Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit!<br />
<strong>Goethes Mutter 1808</strong>
</div>
<p><em>Zu welchem Ufer willst du gelangen, mein Herz?<br />
Es gibt keinen Weg und niemand,<br />
der dir vorangeht.<br />
Was heißt schon Kommen und Gehen?<br />
An jenem Ufer kein Boot und kein Fährmann<br />
das Boot zu verankern.<br />
Da gibt es weder Himmel noch Erde,<br />
weder Zeit noch irgendein Ding,<br />
kein Ufer und keine Küste.<br />
Bedenke es wohl, mein Herz!<br />
Gehe nicht anderswohin.</em><br />
<strong>Kabir</strong></p>
<p>„Erkennen heißt nicht zerlegen, auch nicht erklären.<br />
Es heißt, Zugang zur Schau finden.<br />
Aber um zu schauen, muß man erst teilnehmen.<br />
Das ist eine harte Lehre.“<br />
<strong>Antoine de Saint-Exupery</strong></p>
<p>Das einzig Gute an jedem Menschen ist das, was er nicht weiß.<br />
Wie schwierig ist es, man selbst zu sein und nur zu sehen, was sichtbar ist!<br />
Ich war glücklich, weil ich nichts forderte und nichts zu finden suchte und fand, daß es nichts zu<br />
erklären gab und das Wort ‚Erklärung’ keinen Sinn hatte.<br />
Alle Dinge, die wir sehen, müssen wir immer wieder zum ersten Mal sehen, weil wir sie jetzt ja<br />
tatsächlich zum ersten Mal sehen.<br />
<br />
Schüler: „Was sagt dir der wehende Wind?“<br />
Meister: „Daß er Wind ist und daß er weht.. Und was sagt er dir?“<br />
Schüler: „Noch so manches mehr. Er spricht mir von vielen anderen Dingen. Von Erinnerungen<br />
und Sehnsucht und Dingen, die nie gewesen sind.“<br />
Meister: „Du hast den Wind nie wehen gehört. Der Wind erzählt nur vom Wind. Was du ihn sagen<br />
hörtest, war Lüge, und diese Lüge ist in dir.“<br />
<br />
(diese Zitate stammen von<strong> Fernando Pessoa</strong>, einem portugiesischen Dichter, 1888-1935, aus seinem Buch „Alberto Caeiro, Poesia-Poesie“. Ammann-Verlag Zürich 2004)</p>
<div class="abstand_text3">
Was ist mein Leben wert? Am Ende (welches, weiß ich nicht)<br />
Sagt einer: ich habe dreihundert Contos verdient,<br />
Und ein anderer: ich hatte dreitausend glanzvolle Tage,<br />
Und wieder einer sagt: es ging mir gut mit meinem Gewissen und das genügt&#8230;<br />
Und ich, wenn sie dort erscheinen und mich fragen, was ich gemacht habe,<br />
Werde sagen: ich habe die Dinge betrachtet und nichts sonst.<br />
Und deshalb trage ich hier das Universum in meiner Hosentasche.<br />
Und wenn Gott mich fragt: und was hast du gesehen in den Dingen?<br />
Antworte ich: nur die Dinge&#8230; Du hast nicht mehr in sie hineingelegt.<br />
Und Gott, der meiner Meinung ist, wird eine neue Art von Heiligem aus mir machen.<br />
<strong>Fernando Pessoa</strong>
</div>
<p>DIE PREDIGT<br />
Franz von Assisi schlug eines Tages einem seiner jungen Mönche vor, sie wollten in die Stadt gehen und dort den Leuten predigen. So machten sie sich auf den Weg nach Assisi, und sie gingen über die Straßen und über den Marktplatz und unterhielten sich dabei über ihre geistlichen Erfahrungen und Erkenntnisse.<br />
Erst als sie wieder auf dem Weg nach Hause waren, rief der junge Mönch erschrocken: „Aber Vater, wir haben vergessen, den Leuten zu predigen!“<br />
Franz von Assisi legte lächelnd die Hand auf die Schulter des jungen Mannes. „Wir haben die ganze Zeit nichts anderes getan, mein Sohn“, antwortete er. „Wir wurden beobachtet, und Teile unseres Gesprächs wurden mitgehört. Unsere Gesichter und unser Verhalten wurden gesehen. So haben wir gepredigt.“<br />
Dann fügte er hinzu: „Merke dir, mein Sohn, es hat keinen Sinn, zu gehen, um zu predigen, wenn wir nicht beim Gehen predigen.“<br />
<strong>Legende</strong></p>
<p>Das Wahre ist einfach und gibt wenig zu tun.<br />
Das Falsche gibt Gelegenheit, Zeit und Kräfte zu zersplittern.<br />
<strong>Goethe</strong></p>
<p>WARTEN<br />
Warten ist das Gesetz der Natur.<br />
Warten auf das, was uns beschieden ist, aber von uns nicht entschieden wird.<br />
Beim Warten kann man nichts tun, während alles geschieht.<br />
Im Warten treffen sich Machtlosigkeit und höchste Beteiligung.<br />
Warten konfrontiert uns mit uns selbst.<br />
Wo kein Warten mehr, wo immer sofort Befriedigung, bleiben wir an der Oberfläche und kommen nicht tiefer.</p>
<p>Wenn du verblendet und voller Zweifel bist,<br />
helfen selbst tausend heilige Schriften dem nicht ab.<br />
Hast du aber das Begreifen verwirklicht,<br />
so ist ein Wort schon zu viel.<br />
<strong>Meister Fenyang</strong></p>
<p>Wenn du suchst – was ist das anderes als Schall und Formen nachzujagen?<br />
Wenn du nicht suchst – worin unterscheidest du dich dann von Erde, Holz und Stein?<br />
Du musst suchen, ohne zu suchen.<br />
<strong>Meister Foyan</strong></p>
<p>Wenn die Leute dir etwas ankreiden, dich in schlechtes Licht zu setzen versuchen&#8230;, so tritt einfach einen Schritt zurück und beobachte dich selbst.<br />
Hege keine Abneigung, laß dich auf keinen Streit ein und sei nicht aufgebracht, wütend oder hasserfüllt.<br />
Geh einfach hindurch und sei, als hättest du es nie gehört oder gesehen. Dann verschwinden böswillige Störenfriede irgendwann von selbst.<br />
Legst du dich mit ihnen an, so gehen böse Worte hin und her, und es hat dessen kein Ende.<br />
<strong>Meister Yuanwu</strong></p>
<div class="abstand_text1">
DAS RICHTIGE MITTEL, DIE FALSCHE ANWENDUNG<br />
Der Buddhismus ist eine leicht zu verstehende Lehre, die die Kräfte nicht überfordert. Doch die Menschen machen sich selbst allerlei Mühe.<br />
Die Alten sahen die Hilflosigkeit der Menschen und lehrten sie, in Stille zu sitzen. Das war ein guter Rat.<br />
Doch später verstanden die Menschen nicht mehr, was die Alten meinten. Sie schlossen die Augen, unterdrückten Körper und Geist und saßen wie Erdklumpen da, wartend auf die Erleuchtung.<br />
Wie töricht!<br />
<strong>Meister Foyan</strong>
</div>
<p>Denk nicht über vergangene Ereignisse nach, seien sie gut oder schlecht; denn wenn du über sie nachdenkst, wird das ein Hindernis auf dem Weg.<br />
Versuche nicht, Künftiges zu berechnen; denn wenn du berechnest, verfängst du dich in Wahngebilden.<br />
Hefte deine Aufmerksamkeit nicht auf Gegenwärtiges, sei es unangenehm oder angenehm; denn heftest du deine Aufmerksamkeit darauf, wird es deinen Geist verwirren.<br />
Geh nur mit allem so um, wie es sich gerade zuträgt, und du wirst ohne weiteres Zutun mit allem in Übereinstimmung sein.<br />
<strong>Meister Dahui</strong></p>
<p><em>Bereitsein war alles<br />
<br />
Um mich vorzubereiten<br />
auf die Belagerer<br />
lernte ich<br />
mein Herz immer kürzer zu halten<br />
<br />
Das dauerte lange<br />
Jetzt nach Jahren der Übung<br />
versagt mein Herz<br />
und ich sehe im Sterben das Land<br />
<br />
als hätte nur ich<br />
mich belagert<br />
von innen<br />
und hätte gesiegt:<br />
<br />
Alles leer<br />
Weit und breit<br />
keine Sturmleitern<br />
keine Feinde </em><br />
<br />
<strong>Erich Fried</strong></p>
<p><a href="#Top"> [ nach oben zum Seitenanfang ]</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/02/24/tautropfen-1/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mitteilungen</title>
		<link>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/noch-keine/</link>
		<comments>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/noch-keine/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 18:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mitteilungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ziehende-wolke.de/wordpress/index.php/2008/01/12/noch-keine/</guid>
		<description><![CDATA[Mitteilungen

Das höchste Prinzip ist ohne Worte.
Gäbe es aber keine Worte,
wodurch könnte es sich dann offenbaren?
(chinesische Inschrift)


30. Juni 2011
Die Jahresversammlung   für unsere Mitglieder
findet am 13. Nobember 2011 in Weyarn im Haus Domicilium um 14 Uhr statt.
Rea
__________________________________________________________________
27. November 2010
Angesichts des ausklingenden Jahres ein Rückblick und Ausblick etwas anderer Art
von Gertrude Wilkinson:

EIN ZWEITES MAL
Könnte ich mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mitteilungen</h2>
<p><img class="right" style="margin:-100px -50px 0 0" src="/images_wp/mitteilungen.jpg" alt="Wolkenformation">
<div class="mitteilungen">Das höchste Prinzip ist ohne Worte.<br />
Gäbe es aber keine Worte,<br />
wodurch könnte es sich dann offenbaren?<br />
<span style="font-weight:normal">(chinesische Inschrift)</span></div>
<div id="Mitteilungen">
<!-- Neue Texte unterhalb dieses Abschnittes einfügen --></p>
<p>30. Juni 2011</p>
<p><strong>Die Jahresversammlung  </strong> für unsere Mitglieder<br />
findet am 13. Nobember 2011 in Weyarn im Haus Domicilium um 14 Uhr statt.<br />
Rea<br />
__________________________________________________________________</p>
<p>27. November 2010</p>
<p>Angesichts des ausklingenden Jahres <strong>ein Rückblick und Ausblick etwas anderer Art</strong><br />
von Gertrude Wilkinson:<br />
<br />
<strong>EIN ZWEITES MAL</strong></p>
<p>Könnte ich mein Leben noch einmal von vorn beginnen,<br />
würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.<br />
Ich würde alberner sein, würde ganz locker werden, nur noch ganz wenige Dinge ernst nehmen.<br />
Ich würde entschieden verrückter sein und weniger reinlich.<br />
Ich würde mehr Gelegenheiten beim Schopf ergreifen und öfters auf Reisen gehen.<br />
Ich würde mehr Berge ersteigen, mehr Flüsse durchschwimmen und mehr<br />
Sonnenaufgänge auf mich wirken lassen.<br />
Ich würde mehr Schuhsohlen durchlaufen, mehr Eis und weniger Bohnen essen.<br />
Ich würde mehr echte Probleme und weniger eingebildete Nöte haben.<br />
Wie Sie bemerkt haben werden, bin ich eine von denen, die vorsorglich, vernünftig<br />
und gesund leben, Stunde für Stunde, Tag für Tag.<br />
Nun, ich habe meine verrückten Augenblicke,<br />
aber wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte,<br />
würde ich mehr verrückte Augenblicke haben - genau gesagt:<br />
Augenblicke, einen nach dem anderen, und nichts mehr von Plänen zehn Jahre voraus.<br />
Wissen Sie, ich bin eine von denen, die für alle Fälle Thermometer, Wärmflasche,<br />
Gurgelwasser, Regenmantel und Fallschirm bei sich haben.<br />
Hätte ich ein zweites Leben, ich würde sie zuhause lassen.<br />
Könnte ich mein Leben noch einmal von vorn beginnen,<br />
ich würde in aller Herrgottsfrühe barfuß in den Frühlingsmorgen laufen<br />
und als letzte sagen: Jetzt ist der Herbst dahin.<br />
Ich würde mehr Hockey spielen, und vom Karussell würden Sie mich nicht mehr herunterbringen.</p>
<p>______________________________________________________________________________</p>
<p>20.Juni 2010</p>
<p><strong>Die &#8220;Ziehende Wolke&#8221; zieht weiter</strong><br />
<strong>Vorausblick auf das Jahr 2011, von Uta Dreisbach</strong></p>
<p>Das Haus Benedikt in Würzburg schließt zum Ende des Jahres 2010 seine Pforten. Das zweite Haus, in dem ich Zenkurse gegeben habe, der Benediktushof in Holzkirchen versteht sich inzwischen als Heimat und Wirkungsfeld der neuen Leere-Wolke-Linie von Willigis Jäger, nicht mehr der Sanbo-Kyodan-Schule.<br />
Diese beiden Gegebenheiten haben mich veranlaßt, nach einem neuen Kursort zu suchen. Dabei ist meine Wahl auf das <strong>Domicilium in Weyarn</strong> gefallen. </p>
<p>Weyarn liegt ganz nahe am S-Bahn-Bereich von München, ist also gut erreichbar vom Hauptbahnhof und sogar vom Münchener Flughafen aus. Von der A 8 München-Salzburg kommt man über eine eigene Ausfahrt in wenigen Minuten ans Ziel.<br />
Das Haus liegt mitten in der Natur an einem Hang des Mangfalltales. Es hat ein ansprechend gestaltetes Zendo, bietet vegetarische Küche und Zimmer unterschiedlicher Kategorien. Die Wanderwege sind zahlreich, und Tätigkeiten für die Arbeitszeit gibt es in Hülle und Fülle.<br />
Schaut einfach selber auf die Website <strong>www.domicilium-weyarn.de</strong> </p>
<p>Ich werde dort sicher nicht einen Neubeginn großen Stils starten, sondern weniger Termine anbieten als bisher; schließlich habe ich längst das Rentenalter erreicht. Aber wer weiterhin bei mir und mit mir üben will und den Weg in die Münchener Gegend auf sich nimmt, ist ab 2011 herzlich willkommen im Domicilium. Möge dieser Ort Euch, meinen Schülerinnen und Schülern, wie sein Name sagt, eine &#8220;Heimstätte&#8221; auf dem Übungsweg werden!<br />
Die Kurstermine für 2011 findet Ihr ab Herbst auf der Website von Domicilium und natürlich auch hier auf unserer Website aufgelistet.</p>
<p>______________________________________________________________________________________</p>
<p>12. Januar 2009</p>
<p><strong>Willigis verläßt Sanbo Kyodan</strong></p>
<p>Willigis Jäger, der Zenmeister, der mich über viele Jahre geschult und auch in die Sanbo Kyodan Linie eingeführt hatte, hat gestern den Sanbo Kyodan formell verlassen, um eine eigene Zenlinie zu gründen. Nun kann er - was ihm ein großes Anliegen ist und was innerhalb des Sanbo Kyodan nicht so schnell und nicht so leicht möglich gewesen wäre - viele seiner langjährigen Schüler zu Zenlehrern in seiner neuen Linie ernennen.<br />
Willigis&#8217; Entscheidung hat keinerlei Auswirkungen auf meine Tätigkeit und damit auf Euren Zenweg mit mir, da ich weiterhin Mitglied des Sanbo Kyodan bleibe.<br />
Trotzdem bedauere ich Willigis&#8217; Weggang aus der Sanbo Kyodan Linie, die uns über viele Jahre gemeinsame und verbindende Heimat unserer Lehrtätigkeit war, sehr.<br />
Uta</p>
<p>_________________________________________________________________________________</p>
<p>Dezember 2008</p>
<p><strong>WEIHNACHTEN UND NEUJAHR<br />
Den Mitgliedern unseres Vereins, aber auch allen, die zufällig diese Seite anklicken,<br />
eine stille Zeit des Zusichkommens, des Rückschauens auf das Gewesene und des<br />
zuversichtlichen Hinüberblickens auf das kommende Jahr !</strong></p>
<p>Ich sagte zu dem Engel, der das alte mit dem neuen Jahr verband:<br />
&#8220;Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit des Neuen schreiten kann!&#8221;<br />
Er aber antwortete mir: &#8220;Geh hinein in die Ungewissheit und lege deine Hand in Gottes Hand,<br />
das ist mehr wert als ein Licht und sicherer als den Weg zu wissen.&#8221;<br />
                                          (Gedanken eines chinesischen Christen zum neuen Jahr)</p>
<p>Nun geht das Jahr dahin<br />
und alle Dinge mit ihm:<br />
Und was noch, was noch?                </p>
<div class="abstand_text3">(Soin)</div>
<p>Erster Tag im Jahr.<br />
Nichts ist böse, nichts ist gut,<br />
Sondern alles – lebt!                       </p>
<div class="abstand_text3">(Shiki)</div>
<p>Jedes Jahr wieder, in jedem Jahr<br />
blühen die Blumen auf die gleiche Weise.<br />
Jedes Jahr wieder, in jedem Jahr<br />
ändern sich die Menschen.             </p>
<div class="abstand_text3">(aus dem Zenrin Kushu)</div>
<p>____________________________________________________________________________</p>
<p>Ende Juni 2008</p>
<p><strong>SOMMERZEIT - URLAUBSZEIT</strong><br />
Wenn der Druck des Alltags abfällt, erlebt man nicht selten die einfachen Dinge ganz neu.<br />
Vielleicht hört Ihr ja in der kommenden Ferienzeit tatsächlich einmal die Schmetterlinge lachen.<br />
Novalis hat davon gedichtet, und mit seinen heiter-tiefen Versen möchte ich Euch<br />
erfrischende Urlaubswochen wünschen.                   Uta</p>
<p>Wer Schmetterlinge lachen hört,<br />
der weiß, wie Wolken schmecken.<br />
Der wird im Mondschein. ungestört von Furcht,<br />
die Nacht entdecken.</p>
<p>Der wird zur Pflanze, wenn er will,<br />
zum Tier, zum Narr, zum Weisen<br />
und kann in einer Stunde<br />
durchs ganze Weltall reisen.</p>
<p>Der weiß, daß er nichts weiß,<br />
wie alle andern auch nichts wissen;<br />
nur weiß er, was die anderen und<br />
auch er selbst noch lernen müssen.</p>
<p>Wer in sich fremde Ufer spürt,<br />
und den Mut hat sich zu recken,<br />
der wird allmählich, ungestört von Furcht,<br />
sich selbst entdecken.</p>
<p>Abwärts zu den Gipfeln<br />
seiner selbst bricht er hinauf,<br />
den Kampf mit seiner Unterwelt<br />
nimmt er gelassen auf.</p>
<p>Wer Schmetterlinge lachen hört,<br />
der weiß, wie Wolken schmecken,<br />
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,<br />
die Nacht entdecken.</p>
<p>Wer mit sich selbst in Frieden lebt,<br />
der wird genauso sterben<br />
und ist selbst dann lebendiger<br />
als alle seine Erben. </p></div>
<p>_____________________________________________</p>
<p>10. Juli 2007<br />
<strong>Zazen-Sonntage in Bad Wimpfen</strong></p>
<p>Wegen des Umzugs von Uta Dreisbach gibt es bei den monatlichen Zazen-Sonntagen in Bad Wimpfen ab September kein teisho und Einzelgespräch mehr. Aber die Sitzzeiten 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr bleiben, und alle, die üben wollen, sind weiterhin herzlich eingeladen. Termine und Einzelheiten siehe unter KURSPROGRAMM.</p>
<p>_______________________________________________</p>
<p>04.02.2007<br />
<strong>Gedicht</strong></p>
<p>Die Sanbo Kyodan Linie hat Niederlassungen in vielen Ländern. Niederlassungen heißt Zendos und heißt natürlich auch Zenübende.<br />
Von einem Mitglied des Maria-Kannon-Zen-Center in Dallas/Texas stammt folgendes Gedicht. Dank Internet können auch wir daran teilhaben:</p>
<p>The World Is My Zendo</p>
<p>At the start I bought books and filled my shelf<br />
I read for hours and sat for minutes<br />
Slowly my bookshelf shrinks<br />
And my practice expands<br />
But, still I cannot answer<br />
&#8220;Why does a flower bloom?&#8221;</p>
<p>Perhaps<br />
Just reading<br />
Just sitting<br />
Just practice<br />
and a flower blooms.</p>
<p>_______________________________________________</p>
<p>05.01.2007<br />
<strong>Chance des Augenblicks</strong></p>
<p>Im Wald geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich, wer da wohl draufstehen mag. Schließlich nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und fragt den Bären: &#8220;Sag mal, stehe ich auch auf deiner Liste?&#8221; – &#8220;Ja,&#8221; sagte der Bär, &#8220;auch dein Name steht auf der Liste.&#8221; Voller Angst läuft der Hirsch davon. Zwei Tage später wird er tot aufgefunden. Entsetzen macht sich breit.</p>
<p>Der Keiler hält die Ungewißheit, wer als nächster dran sein mag, nicht mehr aus, und fragt den Bären, ob auch er auf der Liste stehe. &#8220;Ja,&#8221; sagt der Bär, &#8220;auch du stehst auf meiner Liste.&#8221; Zwei Tage später wird der Keiler tot aufgefunden. Nun bricht Panik unter den Waldbewohnern aus.</p>
<p>Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen. &#8220;Bär, stehe ich auch auf der Liste?&#8221; – &#8220;Ja, auch du stehst auf der Liste.&#8221; – &#8220;Kannst du mich da streichen?&#8221; – &#8220;Ja, klar, kein Problem!&#8221;</p>
<p>_______________________________________________</p>
<p>31.12.2006<br />
<strong>ZUM JAHRESBEGINN 2007</strong></p>
<p>Rengetsu war eine buddhistische Nonne im Kyoto des 19.Jh. Sie hatte hohe künstlerische Begabung, die sie vor allem in die Herstellung von Keramik und in das Schreiben von wakas fließen ließ. Wakas sind fünf-zeilige Gedichte. Ihr Gegenstand ist die Natur. Sie bilden einen Augenblick ab, in dem alles den Atem anzuhalten scheint. Eines von Rengetsu’s kurzen Gedichten lautet:</p>
<p>HAGELTAG<br />
Wird das Papier<br />
An meinem provisorischen kleinen Fenster<br />
Standhalten<br />
dem Prasseln<br />
der Hagelkörner?</p>
<p>Rengetsu lebt allein in ihrer Hütte. Die Natur ist voll in Aktion. Unaufhaltsam prasselt der Hagel gegen das Papier, das sie notdürftig vor den kleinen Ausguck geklebt hat. Es trommelt, es knattert. Wird der dünne Schutz dem Sturm standhalten? Dieser winzige Lebensausschnitt, dieser bange Moment ist hier eingefangen.<br />
Es geht nicht darum, welche rettenden Gegenmaßnahmen man am besten trifft. Es geht um den Moment davor, wo Rengetsu die Luft anhält: das Unwetter ist im Gange mit Urgewalt; niemand kann es stoppen. Wird mein Fenster dicht halten?</p>
<p>Insofern lässt dieses Gedicht sofort an andere bange Momente denken: Die 67. Bewerbung ist abgeschickt – werde ich die Arbeitsstelle bekommen? Das Wasser steigt und steigt - wird der Deich halten? Wird das Feuer vom Nachbarhaus auf unseres übergreifen? Werden die Frühchen überleben? Wird die Chemotherapie anschlagen? Wird der Sohn wieder aus dem Koma aufwachen?</p>
<p>Wie leben wir mit Ungewissheiten? Wie mit der Grundverletzlichkeit und Vergänglichkeit unseres Lebens? Wie, wenn wir nichts mehr machen können, weil die Dinge ihren Lauf nehmen mit Urgewalt?</p>
<p>Rengetsu lädt mit dem Zeugnis ihrer eigenen Lebensgeschichte ein, auf das zu bauen, was uns auch in bangen Momenten bleibt: hellwach sein und ganz einverstanden, hingegeben an das, was ohnehin geschieht. Wir können den Hagel der Lebensereignisse nicht stoppen, aber wir können mittendrin hellwach sein und ganz wir selbst.</p>
<p>Aber wer sind wir wirklich? Wenn man jemanden fragt: Wer bist du?, hört man meist: Ich heiße.. Ich komme da und da her&#8230; Von Beruf bin ich&#8230; Wir listen all die Zusätze auf, unsere provisorische, vorübergehenden Identität. Aber wer sind wir?</p>
<p>Rengetsu scheint zu sagen: schau das Papierfenster an, dieses dünne, vergängliche Etwas. Spürst du, daß es nichts abhalten kann? Du bist nicht anders. Spürst du deine tiefste Schutzlosigkeit, das Provisorische deines Lebens? Mit diesem Fetzen Papier - was willst du damit schützen? Deinen Besitz, dein Leben? Vergiß diese Versuche! Selbst mit modernsten Frühwarnsystemen und mit Strahlenbunkern, was können wir letztlich schützen von uns, wenn es Unglück hagelt? So gesehen sind wir tatsächlich schutzlos ausgesetzt, provisorisch, vergänglich.</p>
<p>Das erinnert mich an den Mönch, der Meister Tozan fragt: „Wenn Kälte und Hitze kommen, wie kann ich ihnen entgehen?“<br />
Tozan: „Geh dorthin, wo es weder Kälte noch Hitze gibt!“<br />
„Aber wie komme ich dorthin?“<br />
„Wenn kalt, töte dich mit Kälte. Wenn heiß, töte dich mit Hitze!“ Mit anderen Worten: Hör auf, Unterschiede zu machen, das eine zu wollen und das andere nicht! Hör auf, dich bewahren zu wollen vor dem, was kommt! Und hör auf, dein Leben in Angst zu verbringen vor dem, was eintreten könnte. Für das, was wirklich eintritt, sammle deine Kraft! Laß es rein und lebe es! Nicht im Entkommen, sondern im Durchleben besteht unser Leben.</p>
<p>Die bange und ach so menschliche Frage darf sich ruhig melden: „Wird das Papier standhalten?“ Werde ich es schaffen? Allerdings: Standhalten - meint das wirklich nur Widerstand leisten gegen das, was kommt? Meint es nicht auch: das, was kommt, stehend, aufrecht, an meinem Platz durch-stehen, durchleben? Eines Tages wird das Papier reißen; dann ist das Leben durchlebt. Aber vorher hat es seine Aufgabe zu erfüllen!</p>
<p>Eine Sufiweisheit sagt:<br />
Wenn du die Quelle nicht siehst,<br />
wankst du in Verwirrung und Besorgnis dahin.<br />
Wenn du erkennst, woher du kommst,<br />
bist du ganz selbstverständlich tolerant,<br />
losgelöst, amüsiert,<br />
herzlich wie eine Großmutter,<br />
voller Würde wie ein König.<br />
Dann kannst du mit allem umgehen, was das Leben bringt,<br />
und wenn der Tod kommt, bist du bereit.
</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/noch-keine/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Buchtipps</title>
		<link>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/buchtipps/</link>
		<comments>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/buchtipps/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 18:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ziehende-wolke.de/wordpress/index.php/2008/01/12/buchtipps/</guid>
		<description><![CDATA[Buchtipps
Hier werden in lockerer Reihenfolge Bücher aufgelistet, die Uta Dreisbach ihren SchülerInnen empfiehlt.
Einige Bücher zur Erst-Orientierung im Zen:
Robert Aitken Zen als Lebenspraxis.
Diederichs Gelbe Reihe 78
Charlotte Joko Beck Zen im Alltag.
Knaur TB
Charlotte Joko Beck Einfach Zen.
Knaur TB
Lies Groening Die lautlose Stimme der einen Hand.
ECON Sachbuch 26056
Eugen Herriegl Zen in der Kunst des Bogenschießens.
O.W. Barth-Verlag
Eugen Herriegl Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Buchtipps</h2>
<p>Hier werden in lockerer Reihenfolge Bücher aufgelistet, die Uta Dreisbach ihren SchülerInnen empfiehlt.</p>
<h3>Einige Bücher zur Erst-Orientierung im Zen:</h3>
<p><img class="alignright" style="margin-right:200px" src="/images_wp/buch.jpg" alt="Wolke" />Robert Aitken <strong>Zen als Lebenspraxis</strong>.<br />
Diederichs Gelbe Reihe 78</p>
<p>Charlotte Joko Beck <strong>Zen im Alltag</strong>.<br />
Knaur TB</p>
<p>Charlotte Joko Beck <strong>Einfach Zen</strong>.<br />
Knaur TB<img class="alignright" style="margin-right:200px" src="/images_wp/buch2.jpg" alt="Wolke" /></p>
<p>Lies Groening <strong>Die lautlose Stimme der einen Hand</strong>.<br />
ECON Sachbuch 26056</p>
<p>Eugen Herriegl <strong>Zen in der Kunst des Bogenschießens</strong>.<br />
O.W. Barth-Verlag</p>
<p>Eugen Herriegl <strong>Der Zen-Weg</strong>.<br />
O. W. Barth-Verlag</p>
<p>Philip Kapleau <strong>Die drei Pfeiler des Zen</strong>.<br />
O.W. Barth-Verlag</p>
<p>Katsuki Sekida <strong>Zen-Training</strong>.<br />
Herder spektrum 4184</p>
<p>Silvia Ostertag <strong>Lebendige Stille</strong>. Einstimmung und Einübung<br />
Herder spektrum 5293</p>
<p>Silvia Ostertag <strong>Stille finden – und daraus leben</strong>. Impulse für den Alltag<br />
Herder spektrum 5854</p>
<p>Silvia Ostertag <strong>Erleuchtung und Alltag</strong>. Erfahrungen einer Zen-Meisterin<br />
Herder spektrum 5898</p>
<p>Byung-Chul Han <strong>Philosophie des Zen-Buddhismus</strong><br />
Reclam 18185</p>
<p>Dae Gak <strong>Das Zen des Lauschens</strong><br />
Fischer Spirit 14110</p>
<div style="margin:30px 0 30px 100px">
Agetsu Wydler Haduch <strong>Als Zen noch nicht Zen war </strong><br />
Reihe &#8220;Der Springende Punkt - eine kleine Zen-Bibliothek&#8221; ISBN 3-9521915-3-1</p>
<p>Hendrik Jäger <strong>Mit den passenden Schuhen vergisst man die Füße</strong><br />
Herder spektrum 5037</p>
<p>Uta Dreisbach <strong>Meister und Schüler – Wo das Herz des Zen pocht</strong><br />
Diese 36-seitige Broschüre dient der Orientierung, wenn man auf der Suche nach einem Zenlehrer ist. Interessenten an der Broschüre setzen sich bitte mittels Kontaktformular auf dieser Homepage mit Uta Dreisbach in Verbindung.</p>
<p>Stephan Schumacher <strong>Zen</strong>.<br />
Diederichs Kompakt, 2001</p>
<p>Dennis Genpo Merzel Roshi <strong>Big Mind</strong>, Großer Geist - großes Herz.<br />
Aurum-Verlag 2008</p>
<p>Shunryu Suzuki <strong>Seid wie reine Seide und scharfer Stahl</strong><br />
Lotos-Verlag, 2003<br />
<img class="alignright" src="/images_wp/buch2.jpg" alt="Wolke" /><br />
Philip Kapleau <strong>Erleuchtung nicht ausgeschlossen</strong><br />
Herder spektrum, 2003</p>
<p>Sekkei Harada <strong>ZEN – Erwachen zum wahren Selbst</strong><br />
Werner Kristkeitz-Verlag, 2004</p>
<p>William Martin <strong>Das Tao Te King für Eltern</strong><br />
Aurum-Verlag, 2003</p>
<p>Willigis Jäger <strong>Das Leben ist Religion</strong><br />
Kösel-Verlag, 2005 (die Vita meines Zenmeisters, hrsg. zu seinem 80. Geburtstag von Chr. Quarch)</p>
<p>Eckhart Tolle <strong>Jetzt</strong><br />
J. Kamphausen-Verlag, 2002</p>
<p>Uwe Schade <strong>Die Harmonie der Welt</strong>. Lyrik eines Landstreichers</p>
<p>Rita Pohle <strong>Weg damit! Entrümpeln befreit</strong>.<br />
Goldmann TB 16527 (Eine unerlässlich heilsame Aktivität auch für Zenübende!)
</div>
<div  style="margin:80px 0">
<h3>
Für zeitgeschichtlich Interessierte eine kleine Auswahl aus der Literatur von und über Kardinal Ratzinger - Papst Benedikt XVI.:</h3>
<p><strong>Die anstößige Wahrheit des Glaubens. Das Theologische Profil Joseph Ratzingers</strong>.<br />
Hrsg. Helmut Hoping und Jan-Heiner Tück, Herder 2005</p>
<p><strong>Joseph Kardinal Ratzinger, Salz der Erde.</strong><br />
Heyne TB 87942, 2004<br />
<img class="alignright" style="margin-right:100px" src="/images_wp/buch.jpg" alt="Wolke" /><br />
<strong>Joseph Kardinal Ratzinger, Gott und die Welt.</strong><br />
Knaur TB 77592, 2005</p>
<p><strong>Joseph Kardinal Ratzinger, Werte in Zeiten des Umbruchs</strong><br />
Herder spektrum 5592</p>
<p><strong>Benedikt XVI., Wer hilft uns leben?</strong><br />
Herder spektrum 5680, 2005<br />
<strong><br />
Peter Seewald, Benedikt XVI. Ein Portrait aus der Nähe.</strong><br />
Ullstein-Verlag, 2005
</div>
<div style="margin:30px 0 30px 100px">
Dalai Lama <strong>Einführung in den Buddhismus</strong><br />
Herder spektrum 4148</p>
<p>Meister Joshu <strong>Rein in Samsara, 333 Zen-Geschichten</strong><br />
Angkor-Verlag Frankfurt, 2002</p>
<p>Agetsu Wydler Haduch <strong>Man sieht nur in der Stille klar. Meister Sokei-an</strong><br />
Hrsg. Zentrum für Zen-Buddhismus, Zürich 2005 ISBN 3-9521915-7-4<br />
Aus der Buchempfehlung: &#8220;Keine leichte Kost, sondern kräftige geistige Nahrung&#8221; - &#8220;Hilfe zur Überwindung der Kluft zwischen dem &#8220;fremden&#8221;, &#8220;östlichen&#8221;, &#8220;buddhistischen&#8221; Zen und dem Alltag hier in der westlichen Welt&#8221;</p>
<p>Doris Zölls <strong>Der Mond in der Silberschale</strong><br />
Theseus-Verlag, 2006</p>
<p>Frank Visser <strong>Ken Wilber – Denker aus Passion</strong><br />
Via Nova Verlag, 2002</p>
<p>David K. Reynolds <strong>Die stillen Therapien</strong>. Japanische Wege zu persönlichem Wachstum.<br />
Synthesis-Verlag, 1994</p>
<p>Shundo Ayoama <strong>Pflaumenblüten im Schnee</strong>. Gedanken einer japanischen Zen-Meisterin<br />
Theseus-Verlag, 1995</p>
<p>Meister Ryokan <strong>Alle Dinge sind im Herzen</strong>. Poetische Zen-Weisheiten<br />
Herder spektrum 5035</p>
<p>Sojun Ikkyu <strong>Gedichte von der Verrückten Wolke</strong><br />
Angkor-Verlag, 2007<br />
<img class="alignright" style="margin-right:50px;width:110px" src="/images_wp/buch.jpg" alt="Wolke" /><br />
Hakuin Ekaku <strong>Wilder Efeu</strong>. Die selbstverfasste Biographie von Zen-Meister Hakuin<br />
Kokurin-Verlag, 2006</p>
<p>Lorenz Marti <strong>Wie schnürt ein Mystiker seine Schuhe?</strong><br />
Herder spektrum 5687, 2006</p>
<p>Hans-Günter Wagner (Hrsg.) <strong>Das Kostbarste im Leben</strong>. Chan-Geschichten und Anekdoten<br />
Werner Kristkeitz Verlag, 2009</p>
<p>Ajahn Buddhadasa <strong>Buddha-Dhamma für kluge Leute</strong><br />
Werner Kristkeitz Verlag, 2009</p>
<p>Kodo Sawaki <strong>Zen ist die größte Lüge aller Zeiten</strong><br />
Angkor Verlag, 2005<br />
<img class="alignright" style="margin-right:200px" src="/images_wp/buch.jpg" alt="Wolke" /><br />
<img class="alignright" style="margin-right:200px" src="/images_wp/buch2.jpg" alt="Wolke" />
</div>
<div style="margin-top:65px">
<!-- Hier neue Bücher eintragen --></p>
</div>
<div style="margin:30px 0 30px 100px">
<!-- Hier neue Bücher mit Abstand links eintragen --></p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ziehende-wolke.de/index.php/2008/01/12/buchtipps/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

